Die Sommerwerft schließt mit einer Antagon-Premiere

Für das letzte Wochenende der Sommerwerft 2019 haben sich die Festivalmacher ein Bonbon aufgespart. Freitags und samstags jeweils um 21.45 Uhr führt die »antagon TheaterAktion«, das künstlerische Spielbein des Veranstalters Protagon, ihr jüngstes Werk »Traum einer Sache« auf, das bisher kaum zu sehen war. Die Sache, um die es auf dem Spielareal an der Weseler Werft gehen soll, ist nichts weniger als die Revolution, Und der Traum wird einer sein, wie ihn vor 50 Jahren die 68er geträumt haben. Dabei spielen nicht nur deren Symbolfiguren wie Che Guevara eine wichtige Rolle, den die Ankündigung ausgiebig und ein wenig pathetissimo zitiert, sondern auch deren Bedeutung für heute: »Die Generationen der ›Neuzeit‹ einer individualisierten und zunehmend virtuellen Welt erforschen die poetische Dimension des revolutionären Moments: Body revolution – Revolution body«, heißt es da. Die Auflösung folgt auf dem Platz.
Tags zuvor, am 1. August, zeigen Peter Weyels Schau »Herr Hundertpfund« und Shiva Grings mit »The Pigeon Chaser« ebenfalls um 21.45 Uhr die humoristische Seite der Kunst im öffentlichen Raum. Der Abschluss des Festivals am Sonntag, dem 4. August, bleibt der Musik vorbehalten mit dem traditionellen Konzert der legendären »Embryo«, die nach dem Tod Christian Burchards von seiner Tochter Marja weitergeführt werden. Beginn 21.30 Uhr.

gt (Foto: © Stefano Strampelli)
1.–3. August, jeweils 21.45 Uhr
www.sommerwerft.de

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