Richard Russos großer Roman über die kleinen Irrtümer im Leben

Richard Russo zählt zu den renommiertesten amerikanischen Schriftstellern der Gegenwart. Er erhielt schon 2002 den Pulitzer-Preis für »Diese gottverdammten Träume«. Seit 2010 erscheinen seine Bücher, Romane, Erzählungen im DuMont Verlag, aber richtig durchgesetzt hat er sich bei uns – noch – nicht. Vielleicht gelingt es ihm jetzt mit »Jenseits...

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Der neue Roman der amerikanischen Altmeisterin Anne Tyler »Der Sinn des Ganzen«

Sie zählt zu den großen amerikanischen Autor*innen der Gegenwart. 1941 im Mittelwesten, Minneapolis, Minnesota, geboren, wuchs sie, nicht weniger provinziell, in North Carolina auf. 1965 erschien ihr erster Roman. Danach, in steter Folge, Buch um Buch. Sie wurde mit dem Pulitzer Preis ausgezeichnet und viele ihrer Bücher wurden erfolgreich...

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Industriekultur in Frankfurt und Offenbach

Da wissen drei, wovon sie reden. Pathosfrei, enorm kundig und anschaulich unterhalten sich der Frankfurter Architekt DW Dreysse, der Stadt- und Regionalplaner Peter Lieser und der Fotograf und Designer Matthias Matzak in acht Kapiteln über die Industriekultur in Frankfurt und Offenbach. Solch ein großzügig gestaltetes und bildschön illustriertes Buch...

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Langer Tag der Bücher

Zum 17. Mal veranstalten am 16.2.2020 von 11 bis 19 Uhr acht Frankfurter Publikumsverlage den »Langen Tag der Bücher« im Haus am Dom. Jeweils ein Schriftsteller stellt sein neues Frühjahrsbuch vor und diskutiert darüber mit den Verlegern und Lektoren. Auch signieren sie die Bücher für die Leser. Ein Büchertisch...

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Der Roman von Marina Frenk »ewig her und gar nicht wahr«

Im Alter von fast sieben Jahren, 1993, kam Marina Frenk aus Moldawien nach Deutschland. Sie wurde Schauspielerin, spielte unter anderem in Köln, Bochum, am Maxim-Gorki-Theater in Berlin, bekam 2016 (zusammen mit Sibylle Berg) unseren bedeutendsten Hörspielpreis, den der »Kriegsblinden« und präsentiert jetzt ihren ersten Roman, der auf ihre autobiographischen...

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Stewart O‘Nan beschreibt faszinierend die Geschichte einer ganz normalen Familie

Er zählt zu den bedeutendsten amerikanischen Erzählern der Gegenwart. 1961 wurde er in Pittsburgh geboren. Er hat einen ordentlichen Beruf gelernt und einige Jahre auch als Flugzeugingenieur gearbeitet. Dann ging er zurück an die Universität, studierte an der Cornell Literaturwissenschaften, unterrichtete und begann schließlich erfolgreich zu schreiben (auch wenn...

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AugenBlicke: Stefana Sabins »Kulturgeschichte der Brille«

Entscheidend war die Veränderung des Blickwinkels. Die Sehschwäche, die vormals gern als Krankheit behandelt wurde, von Quacksalbern aller Art mit allerlei Wundermitteln und Tinkturen traktiert, musste erst als Behinderung begriffen werden, die man mit technischen Hilfsmitteln, Lupe, Brille und dergleichen, leicht kompensieren konnte. Damit fängt die Erfolgsgeschichte der Brille...

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Annie Ernaux‘ Erinnerungsbuch an ihre Mutter »Eine Frau«

Vor genau sechzig Jahren wurde mit der Verabschiedung des Godesberger Programms der SPD in der Bundesrepublik der Klassenkampf abgeblasen. Mit erheblichen Auswirkungen auch auf die Literatur. Bücher wie die »Rückkehr nach Reims« von Didier Eribon konnte es deshalb bei uns so nicht geben. Auch Erinnerungen, wie Annie Ernaux’ ebenso...

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»Zeitung für Deutschland« erzählt die Geschichte der FAZ

Pünktlich zu ihrem 70-jährigen Bestehen am 1. November erhält die »Frankfurter Allgemeine Zeitung«, kurz »FAZ« oder »F.A.Z.«, wie sie sich nach dem Vorschlag einer Werbeagentur vor Jahrzehnten immer noch nennt, ein Geschichtsbuch als Geburtstagsgeschenk. Wie es sich für diese Tageszeitung gehört, die immer aus der Konkurrenz hervorstechen wollte, ist...

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Kent Haufs Roman »Abendrot«, eine wahre Entdeckung

Der Mann wurde in Colorado geboren. Er hat in Colorado gelebt. Er ist in Colorado gestorben. Seine Romane, sechs an der Zahl, spielen in Colorado. In einer fiktiven Kleinstadt namens Holt. Eine Partnerstadt von Sherwood Andersons »Winesburg, Ohio«. Das heißt: ein Universum im Kleinen. Von den Romanen Harufs sind...

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