Kultur ist eine Brücke, man muss nur drübergehen

Die erste CD von Bridges erscheint am 16. Februar

Interkultureller Dialog, gegenseitige Befruchtung der Kulturen – nirgends wird dies so überzeugend sichtbar, fühlbar und vor allem hörbar wie bei dem Projekt „Bridges“, das 2016 ins Leben gerufen wurde, als die Migrantenwelle ihren Höhepunkt erreicht hatte. Frankfurt hat ganz schön Glück gehabt, dass sich dieses Projekt hier formieren konnte.

In „Bridges“ finden Musiker*innen der unterschiedlichsten Nationalitäten mit und ohne Migrantenhintergrund zueinander, um miteinander zu musizieren und voneinander zu lernen. Unter dem Dach von „Bridges“ firmieren Gruppen wie die syrische Jazzband „Staccato Burnout“ und „Hope“, ein vorderasiatisches Oud-Ensemble. In „Maloka“ finden Instrumente zusammen, die traditionell eigentlich nicht zusammen gehören, der Gitarrist stammt aus Kolumbien, die Sängerin aus Rumänien.

Ihre Konzerte waren oft beseelt von einem ganz fremdartigen Reiz, von neuen, bislang ungehörten Tönen. Jetzt in Zeiten der Pandemie kann man sich über die konzertlose Zeit mit ihrer ersten CD trösten, die Bridges, produziert von hr 2 Kultur, eingespielt hat. Neun eigens dafür komponierte Werke sind darauf zu finden, Streifzüge durch ihre eigenen musikalischen Landschaften.

https://bridgesmusikverbindet.de

 

Foto: © Theresa Rundel

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