Geraubt. Zerstört. Verstreut. Zur Geschichte von jüdischen Dingen in Frankfurt

Datum/Zeit
Date(s) - 17/05/2018
Ganztägig

Veranstaltungsort
Museum Judengasse

Kategorien


Das Jüdische Museum Frankfurt geht seit seiner Gründung der Herkunft und dem Verbleib von Zeremonialobjekten und Kunstwerken nach. Im Museum Judengasse wird nun an ausgewählten Gegenständen der bisherige Stand der Provenienzforschung im Jüdischen Museum Frankfurt dargelegt. Die Präsentation konzentriert sich auf einige Zeremonialobjekte, die über den Kunsthandel, aus Privatbesitz oder aus den Sammlungen anderer Museen ins Museum Judengasse gelangt sind. Sie thematisiert die Geschichte von Gegenständen, die sich einst in der 1938 zerstörten Börneplatz-Synagoge befanden, und fragt nach der Herkunft von Objekten, die im Zusammenhang mit frühneuzeitlichen Pogromen geraubt und von christlichen Buchbindern weiterverwendet wurden.

Die Präsentation wurde in Kooperation mit dem Historischen Museum Frankfurt entwickelt, das im gleichen Zeitraum die Ausstellung „Geerbt, gekauft, geraubt? – Alltagsdinge und ihre NS-Vergangenheit“ sowie die Wanderausstellung „Legalisierter Raub“ des Fritz Bauer Instituts zeigt.

Eine Kooperation mit dem Historischen Museum, dem Museum Angewandte Kunst, dem Weltkulturen Museum und dem Fritz Bauer Institut

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