Die Welt im BILDnis. Porträts, Sammler und Sammlungen in Frankfurt von der Renaissance bis zur Aufklärung

Datum/Zeit
Date(s) - 04/07/2020
08:00 - 16:00

Veranstaltungsort
Museum Giersch der Goethe-Universität

Kategorien


Eine Ausstellung in Zusammenarbeit mit der Städel-Kooperationsprofessur und Studierenden am Kunst geschichtlichen Institut der Goethe-Universität.

Die Faszination des Porträts, die sich in unserer Gegenwart in massenhaft digital verbreiteten Porträts und »Selfies« ausdrückt, hat Tradition. Die Ausstellung blickt in die Geschichte und widmet sich der Bildniskunst in Frankfurt von der Renaissance bis zur Aufklärung. In der bürgerlichen Kultur jener Zeit waren Porträts Mittel der sozialen Selbstdarstellung, Ausdruck einer ständischen Gesellschaftsordnung und zeitgenössischen Wissenskultur, aber auch Gegenstand der Sammelleidenschaft an sich.

Die Ausstellung zeigt Meisterwerke der Porträtkunst, die dem Patriziat der Stadt wie der Familie Holzhausen und der gebildeten Oberschicht wie dem Arzt und Naturforscher Johann Christian Senckenberg zur Repräsentation dienten. Zu sehen sind neben Gemälden druckgraphische Porträts, die vor der Erfindung der Fotografie die einzige Möglichkeit zur Vervielfältigung und Verbreitung lieferten. Als Sammelobjekte hochgeschätzt, dienten sie durch ihre ursprüngliche Präsentation in geklebten Porträtalben der Welterschließung und der Vermittlung von Wissen.

12. Mai – 13. September 2020

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