50. Deutsches Jazzfestival

Superlative mag: Das Deutsche Jazzfestival, 1953 ins Leben gerufen mit dem Ansinnen, „alljährlich einmal etwas vom Besten, was Deutschland im Jazz zu bieten hat“, eine Bühne zu geben, ist das älteste deutsche Jazzfestival überhaupt. Zugleich ist es das älteste in Kontinuität stattfindende Jazzfestival der Welt. Noch dazu findet in diesem Jahr das Deutsche Jazzfestival zum 50. Mal statt. Halleluja!

Gefeiert wird all das mit einem üppigen Jubiläumsprogramm. Das Eröffnungskonzert des 50. Deutschen Jazzfestivals Frankfurt gratuliert wiederum selbst Manfred Eichers Münchner Plattenschmiede ECM zu deren 50. Geburtstag (Alte Oper, 23.10). Von Donnerstag bis Samstag wird der hr-Sendesaal mit einem hochkarätigem Programm bespielt, das unter anderem das Charles Lloyd Quintet das Marcin Wasilewski Trio und das eigenwillige und mit Christopher Dell, Johannes Brecht, Christian Lillinger und Jonas Westergaard herausragend besetzte Quartett ›Boulez Materialism‹ nach Frankfurt bringt.

Im Mousonturm dürfen am Sonntag dann Uwe Oberg und Silke Eberhard die Ränder der frei improvisierten Musik ausloten. Das Abschlusskonzert bietet schließlich mit dem Tenor-Saxofonisten Nubya Garcia und dem Keyboarder Alfa Mist einen Blick auf gleich zwei maßgebliche Protagonisten der dem Club zugewandten Londoner Jazzszene.

Tim Gorbauch
Foto: Nubya Garcia, © Adama Jalloh
www.hr2.de/musik/jazz/jazz-festival

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