Schauspiel jagt Falken, Mousonturm jagt Schatten

tr-positionen-130201_hofmann_lindholm_nebenschaupl_tze__01Frankfurter Positionen 2013

Die Theater- und Performancebeiträge der Frankfurter Positionen konzentrieren sich auf die zweite Hälfte dieses Festivals, mithin den Februar. Daß der Mousonturm am 5., 6. und 8. dabei als »Nebenschauplatz« firmiert, ist dem Titel der Arbeit des Kölner Künstlerduos Hofmann&Lindholm geschuldet, das in einem interdisziplinären Schattenspiel »historische Situationen in Innenräumen« aus dem 20. Jahrhundert rekonstruiert und neu bewertet.
Mit seinem Beitrag »Kimberlit. Ein Bestiarium« kehrt das Frankfurter Schauspiel in die Schmidtstraße zurück, ins »FrankfurtLab«, wie es nun heißt. Das Stück ist von Kevin Rittberger (Regisseur Samuel Weiss) und handelt von der Jagd mit und auf Falken, Leoparden und Füchse – von der deutschen Rüstungsindustrie also. Lisa Stiegler, Mathis Reinhardt und Vincent Glander spielen. Im Lab sind auch das Junge Deutsche Theater Berlin und das Nationaltheater Mannheim zu Gast. Mit Tobias Rausch ist im Auftrag der Hauptstadt-Bühne Recherchetheater angesagt: »Fluchtpunkt Berlin« geht den Migrationsbewegungen nach. Das Delta reflektiert in Gesine Danckwarts »Wunderland« über Arbeit und Identität in starker Besetzung. Katharina Hauer, Michaela Klamminger, Klaus Rodewald und Katharina Hauer fragen sich und uns, wohin wir mit dem ganzen Wohlstandsglück sollen.

gt

»Nebenschausplätze«
im mousonturm
Termine: 6. + 8. 2.2013, 20 Uhr; 10.2., 18 Uhr

»Kimberlit. Ein Bestiarium«
im Frankfurt LAB
Termine: 1.,2., + 3.2.2013, 20 Uhr

»Fluchtpunkt Berlin«
im Frankfurt LAB
Termine: 5.2.2013, 20 Uhr

»Wunderland«
im Frankfurt LAB
Termine: 7. + 8.2.2013, 20 Uhr, 20 Uhr

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