>> Altern für Anfänger

von Kurt Otterbacher

Tanz der Vampire (137)

Kein Wirt in diesem Land muß in seinem Lokal Versammlungen politischer Gruppierungen dulden. Jeder Wirt hat das Recht, Gäste nach ihrer Gesinnung zu befragen und ggfs. auszuschließen. Er darf dies nur nicht nach der guten alten Südstaaten Sitte »No Dogs, no Negros« tun.
Was aber ist, wenn Nachbarn des Wirtes... >> weiterlesen


Hollywood, Babylon (136)

Man stelle sich vor, die Rolling Stones hätten ein Massenverfahren gegen all die Groupies angestrengt, denen sie zu Dienste sein mussten – nicht nur ihr Ruf als Sexsymbole, ja der der gesamten Sex, Drugs und Rock‘n Roll Branche hätte damals Schaden genommen. Die Stones, allen voran Mick Jagger, mußten wirklich... >> weiterlesen


Kommt nie was Bessres nach? (123)

Früher hatte genügt, Gerhard Schröder in meiner Gegenwart zu erwähnen, um mich auf die Palme zu bringen. Ich hielt ihn für ein »Basta«-brüllendes Großmaul, das über »Learning by Screaming« regiert – eine Methode, die sich mittlerweile durchgesetzt hat. (Man schreit einfach – heute vorzugsweise per Twitter, Whatsapp oder Facebook –... >> weiterlesen


Kategorisch (122)

Bob Dylan hat den Literaturnobelpreis bekommen. Das ist schön. Und er hat natürlich jeden Preis verdient. Inklusive des Friedensnobelpreises. Womöglich freut er sich sogar. Vielleicht ist er auch ein bißchen angepisst. Er glaubt ja, er sei ein Singer/Songwriter. Man könnte versucht sein, ihm darin recht zu geben. Wenn das so... >> weiterlesen


Eve of Destruction (118)

1965 hatte Barry McGuire einen großen Hit. Den Text habe ich immer noch im Kopf: »Eastern World it is exploding, violence flaring, bullets loading. You‘re old enough to kill – but not for votin. You don‘t believe in war, but what‘s that gun your totin? And even that Jordan river... >> weiterlesen


Risorgimento (118)

Wenn dieses Heft erscheint, werden wir es wissen: ob die Engländer rausgehen nämlich. Vermutlich tun sie es mit knapper Mehrheit nicht.
Das wird dann womöglich ein Pyrrhussieg sein und die EU sich in einem Quantenzustand befinden wie Schrödingers Katze. Man weiß erst, ob sie tot ist, wenn man den Deckel... >> weiterlesen


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>> Jovi meckert

von Jochen Vielhauer

Fly, fly away (108)

Ich gebe es ja zu: ich fliege für mein Leben gern. Und das auch noch bevorzugt über den großen Teich ins Land des deutschstämmigen Häuslebauers, der sich derzeit vor allem in der Kunst von Fußballtrainern versucht, also Auswechselspieler von der Bank aufs Spielfeld der großen Weltpolitik schickt. Anders aber als... >> weiterlesen


Kasse oder privat? (107)

Wer kennt sie nicht, diese Frage der netten Sprechstundenhilfe am Telefon, wenn man als Neukunde um einen Termin nachsucht. Gut, sofern man denn überhaupt am Telefon durchkommt. Wer sich da überrumpeln lässt und das Unwort »Kasse« oder gar »AOK« in den Hörer haucht, hat damit schon den ersten Kardinalfehler im... >> weiterlesen


Ab nach Kassel (106)

Mal ehrlich. Wie oft muss ein Lehrer, ja, ja auch die Lehrerin, einer Frankfurter Schule so im Jahr dienstlich nach Kassel oder Eschwege oder meinetwegen auch Limburg fahren? Wohlgemerkt dienstlich. Oder auch eine Rechtsreferendarin am Amtsgericht Bad Hersfeld per Dienstreise nach Darmstadt? Vom Leiter des staatlichen Forstamtes aus Waldeck-Frankenberg ganz... >> weiterlesen


Ich glotz TV (104)

»Dann verhandelt mal schön« war mein Schlusssatz in der letzten Meckerei. Ups, da hat ja wohl was nicht geklappt beim Verhandeln. Während die bajuwarische Grantelei die Grünen zu immer mehr Zugeständnissen getrieben hatte, so wie sich das aus christsozialer Sicht halt fürs Verhandeln gehört, schwebten die Freidemokraten wohl in irgendwelchen... >> weiterlesen


Drinnen bleiben (103)

Hab ich’s nicht gesagt? Dieser Wunderknabe der Elektromobilität hat mit seinem Volks-Tesla den Mund wohl zu voll genommen. Mit den ersten 1500 Elektroautos im dritten Quartal wollte Herr Musk die Welt beglücken. Eine angesichts von behaupteten 500.000 Vorbestellungen eh schon bescheidene Zahl. Doch der Hügel kreißte und gebar dann lediglich... >> weiterlesen


Zahlenspiele (102)

Es werden einfach nicht mehr. Seit über einem Jahr geistert dieser Single durch die Werbung, der sich alle 11 Minuten verliebt, weil er jetzt paarschippt. Bei so einer begeisternden Botschaft sollte man doch meinen, dass nun ganz viele mit paarschippen anfangen, die es vorher auf die altmodische Weise mit dem... >> weiterlesen


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