Die »Speisekammer« der Fattoria La Vialla

Auf immer mehr Geburtstagen, auch im Winter, tauchen immer mehr Geschenke auf, die nicht alle ein Mitbringsel aus dem Toskana-Urlaub sein können: Olivenöl, getrocknete Würste, Nudeln, Pestos, Gebäck und veganer Rotwein. Ich recherchiere nach einer italienischen Feinkosthalle. Venos? Kleinmarkthalle? und plötzlich »Bella Italia in Fechenheim“, ein Artikel der »Frankfurter Rundschau«. Im Casellapark Gebäude E, Cassellastr. 30–32 (Einfahrt über Orber Straße), gegenüber von Klassikstadt mit ihren Oldtimern und dem alljährlichen Street-Food-Festival finden wir die Halle der Fattoria La Vialla.
Ein Freund hat uns seine Eintrittskarte aus Olivenholz mitgebracht. Eine kleine Rückversicherung der Fattoria, Wer einmal drinnen ist, darf alles kostenlos probieren. Die Karte kann man über die Internetseite www.speisekammer.lavialla.it bestellen.
Auf dem Parkplatz der Fattoria steht ein Olivenbäumchen, schräg gegenüber dem Eingang zur Halle. Eine kurze Berührung mit dem Magnetschlüssel, die Hallentür springt auf und zeigt gestapelte Weinkisten, Holzregale mit Olivenöl, Pasta, Einmachgläser mit Soßen, einen Holzofen für Brot und Pizza. Die Anzahl der Besucher ist überschaubar. Über 50 Gäste/Freunde kommen pro Tag, die meisten per Mundpropaganda, da die Firma keine Eigenwerbung macht.
An Holztischen mit rotkarierten Tischdecken probieren die Gäste das Gericht des Tages mit einer deftigen Tomatensoße mit Chili und genießen Wein in kleinen Schlucken.
Alle Produkte kommen aus der Fattoria La Vialla, einem landwirtschaftlichen Familienunternehmen im Chiantigebiet, in der Nähe von Arezzo. Der über 200 Jahre alte Bauernhof wurde 1978 von der Familie Lo Franco übernommen und ausgebaut. Heute erzeugt die Familie biologisch und biodynamisch auf über 1.400 Hektar Wein und Olivenöl Extravergine, dazu produziert sie Pecorino und spezielle Zubereitungen, die in der Halle in Fechenheim zu bewundern sind. Der ökologische Fußabdruck des Unternehmens ist negativ, die Fattoria La Vialla absorbiert insgesamt mehr CO2, als sie abgibt.
2012 haben die drei Brüder Gianni, Antonio und Bandino Lo Franco die »Speisekammer« in Frankfurt eröffnet. Ihre Spezialitäten findet man nicht im Einzelhandel, sie können mit der Post geschickt oder in der Speisekammer erstanden werden. Die Erzeugnisse können in Kartons (zu 2, 3, 4 oder 6 Stück), oder als individuelle Geschenkkörbe erworben werden. Auf Voranmeldung können auch toskanische Verkostungen organisiert werden.
Die neuen Weißweine Jahrgang 2017 sind gerade in der Speisekammer angekommen:
Der Casa Conforto D.O.C, der Bianco Valdichiana Toscana D.O.C., der Verdicchio dei Castelli di Jesi D.O.C., der Torbolino sowie der Torbolino ungefiltert.
Andere Neuheiten sind die Jahrgänge des Metodo Classico »Il 35« 2014 mit 30 Monaten Hefelager und der 40 Monate gelagerte Metodo Classico »Cuvée N1« 2013.
Wir lieben besonders die exzellenten Rotweine. Alle Produkte kann man probieren. Immer wieder wird frisch gekocht, und gelegentlich kommt auch ein Gastkoch, der beispielsweise eine Pizza aus getrockneten Tomaten zubereitet.

sp
Fattoria La Vialla
Cassellastr. 30–32
60386 Frankfurt
Telefon: 069/42 69 41 60
Dienstag bis Samstag 10–19 Uhr
www.speisekammer.lavialla.it

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