Ausblick FSE: »Das Glück rast hinterher«

Glücksklee, Glücksfee, Glückstee …

Nachdem uns das Freie Schauspiel Ensemble (FSE) zuerst Glück nur auf Kosten anderer gezeigt hat (»Unschuld« in Strandgut 10/2015) und uns dann eine veritable Anleitung zum Unglücklichsein gab (»Der Weg zum Glück« in Strandgut 1/2016) kommt nun der letzte Teil der Glücks-Trilogie: Drei Frauen und zwei Männer auf der Suche …. Dass man es nicht erjagen kann, wusste schon Brecht, auch wenn es dem Titel zufolge ein Mordstempo vorlegen sollte. Also beginnen sie ihre Recherche vorsichtig bei sich selbst, erkunden dann aber das Feld bei anderen, Kindern, Fremden, Künstlern, Alten und Jungen, in der Literatur, der Philosophie und der Biochemie. Mit Bildern, Kurzszenen und Musik laden sie uns ein zu einer Reise, von der Ukraine bis nach Afrika, von Rousseau bis zu Orhan Pamuk. Wie fühlt sich Glück dort an, was sind seine Bedingungen, welche Konstellationen verhindern oder begünstigen es? Und wann und wo gibt es so etwas wie ein Grundglück? Und was könnte ein Wirklichkeitsblackout damit zu tun haben?
Man darf bei Jürgen Beck-Rebholz, Michaela Conrad, Naja Marie Domsel, Mario Linder und Bettina Kaminski davon ausgehen, dass sie unter der Regie von Reinhard Hinzpeter einen lebendigen Reigen verschiedener dramaturgischen Elemente auf die Bühne des Titania zaubern werden, der uns gedankenvoll und unterhalten ein wenig glücklicher in den Abend entlässt!

Katrin Swoboda (© Felix Holland)
Termine: 27. Februar 20 Uhr, mehr Termine im März
www.freiesschauspiel.de

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