21. verso sud

28. November bis 11. Dezember 2015

Wenn das Jahr winterlich zur Neige geht, ist auch jetzt wieder das sonnige Italien mit aktuellen Spiel- und Dokumentarfilmen zu Gast im Filmmuseum. Die Hommage ist dem im Januar im Alter von 92 Jahren verstorbenen Francesco Rosi gewidmet. Neun Filme von ihm, darunter die Klassiker »Hände über der Stadt« und »Wer erschoss Salvatore G.?«, sowie Eckhardt Schmidts Dokumentation »Francesco Rosi – Momente der Wahrheit« sind zu sehen.
Zur Eröffnung am Samstag, 28. November, läuft »La terra die santi / Das Land der Heiligen«, der Debütfilm des aus Kalabrien stammenden Regisseurs Fernando Muraca. Als Ehrengäste und Vertreter des zeitgenössischen italienischen Kinos werden die Regisseure Fernando Muraca, Gianni Di Gregorio und Gabriele Del Grande angekündigt. Neben deren Filmen werden u.a. vom Altmeister Ettore Scola das Fellini-Porträt »Che strano chiamarsi Federico«, Ermanno Olmis Kriegsdrama » Torneranno i prati / Die Wiesen werden blühen« und in einer filmhistorischen Aufführung mit Uwe Oberg am Klavier den Stummfilm »Cainà– L’isola e il continente / Cainà – Die Insel und der Kontinent« (1922) von Gennaro Righelli gezeigt. Ein illustriertes Programmheft ist im Deutschen Filmmuseum erhältlich oder unter http://deutsches-filminstitut.de/blog/verso-sud-21.

Foto: »Ich kann jederzeit aussteigen« (SMETTO QUANDO VOGLIO)

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